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FDP: Vertrottelt?

Mi, 09.Januar.2008 - 11:04
Zuletzt geändert: Sonntag, 17. Februar 2008 - 02:54

Ach nein, “Wahlrecht für Kinder?” sollte dieser Beitrag heißen…
Hmm, nöö, ich bleibe lieber bei dem jetzigen Titel.

Was soll das?

…Grundgesetzes, in dem bisher das Wahlrecht ab 18 Jahre verankert ist, [soll] das Wahlrecht für Kinder eingeführt werden, so Löning. Bis zu deren Volljährigkeit sollten die Eltern treuhänderisch das Wahlrecht wahrnehmen.

Stimmenfang jetzt um jeden Preis mit einer Forderung bar jeder Realität? *lol

Wie wäre es, wenn in der Politik Pippi Langstrumpf mit Angela Merkel um die besten Konzepte ringen würde?

Nicht schlecht, oder?

Wer dann Tokio Hotel für seinen Wahlkampf einspannen kann, hat auch die Wahl gewonnen, oder wie?
Und von wegen “…sollten die Eltern treuhänderisch das Wahlrecht wahrnehmen…”, was soll das bringen?
Sollten Kinder wählen, wären entweder Tokio Hotel oder der (schlechte) Einfluß der Eltern ausschlaggebend, im treuhänderischen Fall geben die Eltern die Stimmen ab, was das Ergebnis ad absurdum führen würde.

FDP, laß’ es.

Sucht euch ‘n anderes Thema, Regierungsfähig seit ihr eh’ nicht, egal in welcher Koalition.

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Kommentare

2 Kommentare zu “FDP: Vertrottelt?”

  1. Ajoupachiller
    Donnerstag, 10. Januar 2008 @ 13:49

    Ich sehe das in manchen Berreichen etwas anders. Doch sollten Kinder/Jugendliche erst, dann wählen dürfen, wenn sie die reif genug sind dies zu tun. Ich denke das man das Wahlalter auf 16 senken sollte, allerdings nur auf Kommunaler ebende. Jeder hat nähmlich dort die möglichkeit Dinge zu verändern, es ist nicht so verzwickt, wie auf Bundesebene. Ich denke das Jugendliche in Ihrer Stadt oder Landkreis schon mehr Einfluss auf die Politik nehmen sollten.

    Auf Bundesebene bin ich unentschieden was eine Wahlaltersenkung angeht. Im momen würde ich sagen eher nicht.

    Die Forderung der FDP ist allerdings utopisch, so kann ist ein Frischgeborenes sozusagen der zweit Stimme der Eltern. Bis ins Jugendliche Alter werden sie zwar meist eh das wählen, was die Eltern wählen.

  2. Friedel
    Donnerstag, 10. Januar 2008 @ 17:59

    “Bis ins Jugendliche Alter werden sie zwar meist eh das wählen, was die Eltern wählen.”
    Eben, oder was Bill ihnen empfiehlt… ;)
    Natürlich will ich Kindern und Jugendlichen nicht das Recht absprechen, sich politisch zu engagieren. Nur sollte das nicht über ein Wahlrecht laufen.
    Es bringt ja auch wirklich nix, wenn ich nur einem elterlich vorgegebenen Weg folge.
    Man sollte eher die politische Jugendarbeit und Aufklärung verstärken. Diejenigen, die sich da dann nicht für interessieren, sollten eh’ kein Wahlrecht haben… ;)
    Der Politik-Unterricht in den Schulen reicht aber imho nicht aus, um Kindern/Jugendlichen ein politisches Bewußtsein zu geben.
    Ich bin auf jeden Fall regelmäßig im Politikunterricht eingeschlafen und habe mich in den ersten Jahren nach meiner Schulzeit in keinster Weise um Politik gekümmert, das hat der Unterricht mir gründlich vergällt!
    Ich wüßte jetzt aber auch nicht, wie man das ganze interessanter gestalten könnte, da müßten sich dann schon Pädagogen mit beschäftigen.
    Aber ob die eine Chance gegen Bill, Bushido & co haben???

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